Guttenberg – das Gespräch

76

Eine Torte. Kein Symbolbild.

Ich habe nun also mit Herrn zu Guttenberg ein Gespräch, wie angekündigt. Zum Treffen gab es je zwei Kaffee, zwei Bier und für Herrn zu Guttenberg auch Torte. Dazu am Ende mehr. Ich will nun hier kurz den Inhalt des Gespräches wieder geben. Ich versuche die Inhalte des Gesprächs ohne Wertung wieder zu geben.

Natürlich wollte ich jetzt erst einmal wissen, welchen Job er genau macht bzw. was seine Jobbeschreibung ist. Zu Guttenbergist freier Berater von Kroes – er hat also keine Amt auf europäischer Eben inne. Sein Job ist es, Aktivisten aus verschiedenen Regionen mit NGOs und auch Regierungsorganisationen zu vernetzen. Des weiteren möchte er gerne für Aktivisten Ideen in z.B. die europäische Kommission durchpipen – also eine Hürde für die meisten von uns entfernen als auch Expertise zu Projekten verschiedener staatlicher Akteure von Aktivisten bewerten lassen.

Wir haben uns darüber sehr lange unterhalten – über Bürokratie und bürokratische Hürden, über so reelle Probleme wie Reisekosten für Aktivisten für Vernetzungstreffen oder auch Konferenzen aber auch über das politische Verständnis zumindest von mir über Freiheit im Internet.

Ich habe ganz klar gesagt, dass ich es für problematisch halte, wenn die EU bzw. die Kommission Programme für Netzfreiheit in nordafrikanischen oder asiatischen Ländern fördert aber gleichzeitig Netzsperren oder ein Schengeninternet in der EU/EC diskutiert wird. Zumindest ich werde keine Projekte der EU unterstützen, wenn im Rahmen der „no-diconnect“-Strategie nicht auch darüber gesprochen und gehandelt wird.

Ich habe auch nach der Qualifikation von Herrn zu Guttenberg gefragt und seine Aussage dazu war, dass seine Expertise in der Möglichkeit der Vernetzung bestünde, da er sehr viele Menschen in verschiedenen Positionen nationaler und internationaler Organisationen kenne. Er sagte, dass er lernwillig ist und bereit ist, sich die Expertise der Aktivisten an zu hören und von ihnen zu lernen.

Ich bin gespannt und lasse mich gerne positiv überraschen. Ich sprach natürlich den vollkommenen Vertrauensverlust an und auch, das man ihm nun nicht mehr so einfach glaube. Herr zu Guttenberg ist bereit, sich dem zu stellen.

Stellen musste er sich auch der Hedonistischen Internationalen, die ihn mit einer Coppenrath & Wiese Sahnetorte getortet hat. er nahm es recht locker.

Für mich bleibt, dass Herr zu Guttenberg sich das Vertrauen hart erarbeiten muss. Ob und wie er das schafft, wird die Zeit zeigen. Besonders wichtig ist mir dabei, dass man Internetfreiheit nicht mit zweierlei Maß messen kann. Daran müssen wir auf europäischer Ebene arbeiten.

76 Antworten zu “Guttenberg – das Gespräch”

  1. Andi sagt:

    Erstmal ein Dank, dass du das gemacht hast und das klingt auch relativ neutral, insofern, dass es nicht so klingt als hat er dich zugelabert oder sonst irgendwie negativ beeinflusst.
    Ich hoffe er nimmt die Kritik auch ernst, die du ihm mitgegeben hast.
    Nur drei Nachfragen:

    1. Wie ist das mit dem „durchpipen“ genau zu verstehen? Evtl. kannst du das noch kurz erlaeutern

    2. Wie war seine Reaktion zu der Differenz zwischen EU will die Freiheit in Afrika/Asien verteidigen aber baut selbst sowas wie ACTA usw. auf? Gut auch da, dass du deine Sicht klargestellt hast.

    3. Doof gefragt, wie geht es nun weiter :)? Noch ein Treffen oder sonst was?

    Insofern du davon halt schon berichten kannst.

    Danke soweit.

    • Stephan Urbach sagt:

      Hi.

      Zu 1. „Durchpipen“ heisst: weitergeben. Direkt an die Personen, die über Mittel und ähnliches zu entscheiden haben. (Plattes) Beispiel: „Wir Aktivisten müssen uns treffen um Strategien für XY zu entwerfen“ – Guttenberg geht zu Kroes, erzählt es ihr und sie macht die Kohle locker.

      Zu 2. Das ist nicht so einfach zu erklären und werde ich versuchen, wenn ich wieder nüchtern bin 😀

      Zu 3. Das weiß ich noch nicht.

      Bester Gruß
      Stephan

      • Etienne sagt:

        Hihi… wenn Du dann wieder nüchtern bist, kannst Du auch noch mal Deinen Text überarbeiten – den kann man kaum lesen, so strotzt er von Fehlern, aber wenn ich nich nüchtern bin schreib ich auch so’n Huddel :-)

        CeeYa
        Etienne

  2. Korrupt sagt:

    Das ist jetzt wohl eine schwere Kurzfassung, aber das, was hier anklingt, enttaeuscht mich vollstaendig. Guttenberg kann demnach nichts inhaltlich vorweisen ausser dass mit ihm vielleicht Leute reden, die mit kompetenten Aktivisten nicht reden würden. Weil er zwar inkompetent ist, aber nen bekannten Namen hat. Mit Leuten, die ihre Gesprächspartner nach diesen Masstaeben aussuchen, braucht kein Mensch zu reden und die Vernetzung mit ihnen ist die Zeit nicht wert, die man investiert.

    Es ist etwas vermessen, selbiges nach diesem dürren Bericht hier zu schliessen, aber ich konstatiere ein Fail.

    • Uschi Bazong sagt:

      Das ist jetzt wohl ein intelligenzminimierter Kommentar, aber das, was dabei anklingt, enttaeuscht doch vollstaendig. Korrupt kann demnach nichts inhaltlich vorweisen ausser dass er vielleicht Blogbeiträge von kompetenten Aktivisten liest, die mit anonymen Giftspritzern nicht reden würden. Weil er selber inkompetent ist und keinen bekannten Namen hat. Von Leuten, die ihre Kommentare nach diesen Masstaeben fassen, braucht kein Mensch was lesen und die Lektüre von ihnen ist die Zeit nicht wert, die man investiert.

      Es ist etwas vermessen, selbiges nach diesem dürren Kommentar hier zu schliessen, aber ich konstatiere ein Fail.

    • Peter sagt:

      Tja Korrupt, ist nicht ein anerkannt hoch qualifizierter Experte, der jedoch nicht über die kommunikativen Fähigkeiten verfügt sich Gehör zu verschaffen auf seine Weise auch inkompetent? Und glaubst Du nicht, dass man sich IT-Wissen schneller reinzieht als man Kommunikation erlernt?

      • Korrupt sagt:

        An sich interessxante Frage, halte ich im Kontext aber nicht für zielführend. Das Problem ist, dass Guttenberg per se eine verdammt schlechte Wahl ist, weil verlogen, unglaubwürdig und mit dubiosen Thinktanks und INteressensgruppen im Bett. Da sollte schon mehr auf der Guthabenseite kommen als ein „Ich will mich bemühen und kenne Leute“.
        Im Übrigen liegt der Ball ja bei der EU. Es kam ja nicht Telecomix an und wollte mit der Kroes ins Bet, sondern *die* wollten sich mi den Aktivisen vernetzen (im Fall von Guttenberg gefällt mir btw. „schmücken“ besser). Und damit ist die Inkompetenz-Frage erledigt, denn Ziel der EU schent ja zu sein (bzw. wird angegeben), den Aktivisten Gehör zu verschaffen, und für diesen Job müssen sie eben kompetente Leue ranschaffen, wenn sies denn wollen. Stattdessen kommt ein Recyclingprogramm für abgehalfterte Titelerschleicher. Nun ja.

    • YP sagt:

      Korrupt, Sie sprechen mir aus der Seele.

    • Konrad Kuklinsky sagt:

      „[…] dass mit ihm vielleicht Leute reden, […] Weil er nen bekannten Namen hat. Mit Leuten, die ihre Gesprächspartner nach diesen Masstaeben aussuchen, braucht kein Mensch zu reden und die Vernetzung mit ihnen ist die Zeit nicht wert, die man investiert“

      Natürlich ist man spontan geneigt, Dir in dem Punkt recht zu geben. Aber vielleicht gibt es ja Leute, die nach dem Namens-Kriterium entscheiden mit wem sie kommunizieren, die also demnach ziemlich dünkelhaft bis schnöselig-arrogant, ergo auf menschlicher Ebene ein trauriger Fall sind, die ABER Zugang zu offiziellen Fleischtöpfen haben, vielleicht gar über deren Ausschüttung (mit)entscheiden können?

      Einfacher ausgedrückt: Vielleicht gibt es ja dünkelhafte Leute, die gleichzeitig Macht & Einfluß haben und es könnte sich dann doch als praktisch erweisen, diesen Leuten Ideen und Vorschläge zu Gehör bringen zu können?

      Oder willst Du nur eine letztlich virtuelle Politik ohne jeglichen Pragmatismus betreiben, bei der Du Dich immer nur der reinsten Lehre verpflichtet fühlst, so daß Du Dich zwar selbst permanent beweihräuchern kannst, was für ein aufrechter, klarer, kompromißloser Moralist Du doch bist, nur daß diese Politik dann leider in einem luftleeren Elfenbeinturm stattfindet, ohne jegliche Chance, auch nur annähernd jemals verwirklicht zu werden??

      Das klingt mir zu sehr nach dem Ansatz der Autonomen, die sowas von prinzipientreu sind, daß sie leider niemals irgendeine Wirkung entfalten werden, außer in der Beeinflußung anderer Sektierer.

      Kann man machen und befriedigt ja auch das menschliche Bedürfnis nach klaren, übersichtlichen Trennlininen und Übersichtlichkeit. Aber eigentlich ist das ganz schön kindisch und vollkommen überflüssig…

  3. Erich Sturm sagt:

    Hallo Stephan,

    danke für Deinen Engagement und die Offenheit, sich mit Gutenberg zu treffen. Unser Politikverständnis mag das anders sehen, aber die Herstellung von Kontakten und das „durchpipen“ von Projekten ist genau das, was Spitzenpolitiker inzwischen als ihren Job betrachten. Siehe Wuhlf. Genau dafür werden sie nach ihrer Politkarriere fürstlich bezahlt. Siehe Schröder und Fischer. In dem Sinne verfügt Gutenberg tatsächlich über ausreichende Qualifikationen. Ob das allerdings für die Arbeit, die Leute wie Du, Stephan, leisten, wirklich von Nutzen sein wird, werden wir sehen. Da teile ich Deine Zweifel.
    Viele Grüße
    Erich

  4. tauss sagt:

    Und schon wieder melden sich die Fanboys- und girls :) Stimme aber gerne ein:

    Ungeachtet des Tages Urlaubs, den Herr Urbach zur Entlastung seines Arbeitgebers sicher gerne genommen hat und die Belastung sich wenigstens daher in Grenzen hielt, stellt sich die Frage, wer die Reise nach Brüssel bezahlt hat. Ich frage aus Gründen 😉

    Aber dennoch auch meinerseits ein vielstimmiges Danke, Danke, Lob& Preis etc. 2 Kaffee und 2 Bier sind mehr als ein Mensch normalerweise auf sich nehmen kann. Was tut man nicht zur Rettung der Welt? 😉 Die Eu ist beeindruckt!

    Aber nun einige Fragen zum Inhalt der No-Disconnect-Strategie, lieber Herr Urbach. Hier wollen wir ja alle jenseits des Torten-Klamauks etwas schlauer werden:

    1. Welche technischen Instrumente, mit denen der Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit von Menschen in nichtdemokratisch regierten Ländern bei der IKT-Nutzung erhöht wird, will die EU entwickeln und bereitstellen? Welche finanziellen Mittel stehen hierfür zur Verfügung?

    2. Aktivisten sollen hinsichtlich der „Chancen und Risiken der IKT geschult und in ihrem Bewusstsein geschärft werden“. Aktivisten sollen weiterhin insbesondere dabei unterstützt werden, Werkzeuge wie soziale Netzwerke und Blogs bestmöglich zu nutzen, und es soll ihr Bewusstsein dafür geschärft werden, welche Überwachungsrisiken bei der Kommunikation mittels IKT bestehen. In welcher Form und wo erfolgen diese Bewusstseinsschärfungen und Schulungen. Welche Mittel stehen hierfür bereit? Wie sieht die Guttenbergsche Bewusstseinsschärfung aus?

    3. Wie sammelt die EU „hochwertige Informationen über das Geschehen vor Ort“, um die Intensität der Überwachung und Zensur zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort zu beobachten? Wer nimmt diese Beobachtung vor?

    4. Wie soll mit wem die Zusammenarbeit und die Entwicklung praktischer Methoden, mit denen sichergestellt wird, dass alle Beteiligten Informationen über ihre Aktivitäten austauschen und mehrseitige Aktionen fördern können, damit sich eine überregionale Zusammenarbeit beim Schutz der Menschenrechte herausbildet, durch die EU und Herrn Guttenberg erfolgen?

    Um gelegentliche Antwort wird gebeten.

    LG Jörg Tauss

    • Stephan Urbach sagt:

      Hallo Jörg,

      wir haben uns in Berlin getroffen. Ich habe am späten Nachmittag Überstunden abgefeiert.

      Alle anderen Fragen von dir sind Fragen, die du Kroes oder KTzG stellen musst. Nicht mir. ICH habe mich mit ihm über die genannten Themen unterhalten. Auf der Meta-Ebene. Aber schön, dass du dich interessiert. Torte?

      • tauss sagt:

        Die eigentlichen Fragen interessieren nicht?

        Besser kann man nicht einräumen, das es einem nicht um die Sache, sondern um die Show geht.

        Bleibe auf Deiner Metaebene.

        • Lutoma sagt:

          Lieber Herr Tauss,

          Y U NO STOP STUPID TROLLING?
          Tipp: Trollen um des Trollens willen sorgt nicht gerade für die Wiederherstellung von verlorenem Ansehen und Vertrauen. Just tellin‘.

          • tauss sagt:

            Nun wüsste ich nicht wessen Vertrauen ich wodurch verloren hätte und bedauerte dies natürlich unendlich.

            Ich habe dessen ungeachtet Herrn Urbach sehr sachliche Fragen gestellt, die er in wesentlichen Teilen nicht beantworten mag oder kann. Wegen der eigentlichen Themen, die von ihm mit dem Beauftragten eigentlich hätten diskutiert werden müssen, verwies er mich an die EU bzw. Herrn zu Guttenberg. Das genügt mir zunächst.

            Weitere Fragen zu seinen Funktionen und deren möglichen Vermengungen mit seiner aus Steuermitteln finanzierten Stelle habe ich heute auch an die Piratenfraktion Berlin gerichtet.

        • Bernd Moerken sagt:

          Ich hatte wirklich bisher ein neutral-bis-positives Bild von Jörg Tauss, aber.

    • mb sagt:

      Es gibt eine Reihe Projekte, die sich großzügig durch amerikanische Stiftungen unterstützt um solche Dinge kümmern, z.B.

      http://chokepointproject.net/team/
      http://www.accessnow.org/

      Um in der Welt der farbig-blumigen Twitter Revolutionen nicht vollkommen ins Hintertreff zu geraten, will die EU dem wohl eigene Strukturen entgegensetzen und sucht deshalb Kontakt zu entsprechenden Aktivisten bzw. soll Know-How aufgebaut werden.

  5. Keinemachtdembundeswulff sagt:

    Vielen Dank für dein Interview und deine faire und neutrale Berichterstattung… Ich hoffe der Interviewbeitrag wird noch etwas länger werden. Ich denke du bist überrascht worden von einer ganz anderen Persönlichkeit als du erwartet hattest, stimmts?

  6. Frank sagt:

    „Tatort Internet“ ist schon wieder völlig vergessen?

  7. stefle sagt:

    @tauss

    Was bedeutet IKT?

  8. Dr. Niedertracht sagt:

    Wo bleibt denn hier bitte die Etikette? Wenn das der Knigge wüsste.

  9. […] wie der sympathische Tenor „er gibt sich immerhin Mühe“ von Urbachs Gesprächsbericht[2] […]

  10. tom sagt:

    Und was sollte das jetzt?
    Urbach trifft Gutti zum Kaffee und plaudert ein wenig.

    Fazit: „Schön, dass wir mal darüber geredet haben.“

    Albernes Showtreppen-Theater.

    • DanielaKayB sagt:

      Was hattest Du denn erwartet?
      Daß einer von beiden hinterher weinende vor der Presse steht und Besserung gelobt?

      Das Ding war von Anfang an zur gegenseitigen Beschnupperung gedacht, wenn ich das richtig verstanden habe.

  11. Christian T. sagt:

    Vielen Dank für das Interview. Man kann nur hoffen das die Sache mit der Torte der Aktion nicht allzusehr schadet.

  12. Hans sagt:

    Ich lese immer interview, danke für das Interview etc. Kann mich mal jemand aufklären bitte- ich sehe hier nirgends ein interview. ( ich habe übrigens gestern zufällig Alfons Schuback getroffen. Er hat servus gesagt obwohl wir uns gar nicht kennen. Da habe ich vor lauter Freude darüber vergessen ihn zu fragen, warum er seinen Namen für billige Fake-Lebensmittel hergibt und für mcdoof Werbung macht. Is ja auch egal. Cooler typ. Der piped auch ziemlich viel durch. )

  13. Mike sagt:

    Und warum musste man ihm eine Torte ins Gesicht drücken? Was für ein fachlicher Beitrag ist das denn? So kann man sich auch selber disqualifizieren und sollte sich dann nicht wundern, wenn solche Personen dann nicht mehr mit einem sprechen wollen.

  14. Weirdo Wisp sagt:

    Peinliche Aktion, das mit der Torte.

    Ich hoffe, dass Herr zu Guttenberg, sollte es ihm wirklich ernst sein mit seinem Job als EU-Internetfreiheitsbeauftragter, sich von so einer selbst für den Kindergarten zu dämlichen Aktion nicht von Gesprächen mit der „Internetcommunity“ abbringen lässt.

    • Bernd Moerken sagt:

      Wenn er seine Arbeit richtig macht, wird er sich wohl kaum durch eine Torte von Gesprächen mit der „Community“ abhalten lassen.

  15. […] Internationale” klatschten dem CSU-Politiker bei dessen Treffen mit dem Blogger Stephan Urbach am Donnerstag eine Schwarzwälder Kirschtorte ins Gesicht. Die Aktion wurde von Urbach auf seiner […]

  16. Postbote sagt:

    Werter Herr Urbach,

    wie nennt man einen Menschen, welcher eine Person findet,die zu einem konstruktiven Gespräch bereit ist,diese aber gleichzeitig „ans Messer liefert“?
    In meinen Kreisen ganz real herzlich A… .
    Wie nennt sich ein solcher bei Ihnen?
    Welche Minderwertigkeitsdefizite haben sie ansonsten noch? Außer einer brutalen Deutsch-Anomalie?
    Und ich sehe keinen Zusammenhang zu seinem eigentlichen Vergehen.Sie benutzen dies nur um sich selbst gerecht zu reden.

  17. […] So wird Internetfreiheit zum Luxusgut – der staatl. genehmigte Blogger In Blogs gefunden: Guttenberg das Gespräch Stephan UrbachSein Job ist es Aktivisten aus verschiedenen Regionen mit NGOs und auch Regierungsorganisationen zu […]

  18. Ignaz sagt:

    viel heisse Luft, hauptsache man steht in der Presse….
    Pirat sein geht anders!

    • martin0 sagt:

      ich hatte bisher nicht den eindruck dass Hr. Urbach intresse hat persönlich in der presse zu erscheinen.
      so denke ich dass ohne torte der HI keine spiegel+co das heute erwähnt hätten..

      my2c

  19. Headhunter sagt:

    Was für eine Leistung, sich mit dem zu Guttenberg zu treffen. Nämlich keine! Was tun Leute nicht alles, um in die Medien zu kommen.

  20. Rohaa sagt:

    Gibts kein Podcast?

  21. ronjohn sagt:

    Um welches cafe handelt es sich???

  22. Bernd Moerken sagt:

    Auch wenn ich KTzG für eine – gelinde gesagt – Fehlbesetzung halte, so weiß ich doch nach Herrn Urbachs Bericht mehr über sein (KTzGs) Verständnis dieser Rolle als vorher. Das war interessant.

    Die Stänkereien hier finde ich albern und ziemlich entropisch.

    • tauss sagt:

      Ähemm… Das und noch viel wusste man eigentlich aus der Pressekonferenz. Danach sollte sein Job eigentlich sogar weitreichender sein. Aber diese Themen wurden offensichtlich nicht erörtert.

  23. Bernd Moerken sagt:

    Das wissen sicherlich die Leute, die die Pressekonferenz gesehen haben. Ich wusste es nicht, in sofern war’s für mich informativ. Mehr schrieb ich nicht.

    • tauss sagt:

      Ich sagte auch nicht mehr, als dass es schon in der Presse stand 😉 Aus diesem Grund wäre es interessant gewesen, bei einem persönlichen Gespräch mehr rauszukitzeln. Aber offenkundig ging es ja – wie vorhergesehen – bis hin zur Tortenschlacht nur um die Show.

  24. deinemudda sagt:

    Wirklich lähcerlich. Sprichst davon, dass KT Vertrauen aufbauen muss. Schonmal in den Spiegel geguckt, du Wichsfresse. Glaubst du etwa, dass dir irgendeine junge Mutter oder Leute der älteren Generation Vertrauen schenken würden? Bei so einer Fresse?
    Das ist echt der Wahnsinn!

  25. […] der EU in Sachen Freiheit im Internet unterhalten wollen, berichtet Urbach später in seinem Blog: „Ich wollte wissen, welchen Job er genau macht bzw. was seine Jobbeschreibung […]

  26. […] Herrn zu Guttenberg in Berlin. Dort sprach der Ex-Internet-Sperrer mit Stephan Urbach über seinen neuen Job, Aktivisten aus verschiedenen Regionen mit NGOs und auch […]

  27. MisterManta sagt:

    Zum Lockvogel instrumentiert worden oder wirklich an einem Vieraugen-Gespräch interessiert, das ist hier die Frage!

    • AntonErdnusscreme sagt:

      So hab‘ ich auch gedacht, selbst wenn Stephan Urbach nich‘ von dieser Aktion informiert war, den Aufenthaltsort ausgeplaudert hat oder sonstwie involviert war, jedwede Polit“prominenz“ weiß jetzt, triffste dich mit dem, Tortefresse !
      Läuft meiner Einstellung nach der Absicht, auch mit politischen Gegnern das Gespräch suchen zu wollen, extrem zuwider.

      • martin0 sagt:

        „ausplaudern“ ?
        also das war ja nun kein geheimtreffen! in einem öffentlichen Café mit ankündigung…

        Stephan Urbach geht es doch unbestreitbar um die Sache. freies Internet. viiiel einfacher währe doch im Vorfeld gewesen KTG einfach anzusagen und sich als Pirat nicht auf dieses Glatteis zu begeben.

        danke nochmal Stephan.
        m

  28. […] EU in Sachen Freiheit im Internet unterhalten, berichtet der Piraten-Politiker später auf seinem Blog. „Ich wollte wissen, welchen Job er genau macht bzw. was seine Jobbeschreibung ist. Beide […]

  29. Robert Wegner sagt:

    Naja, Hauptsache mal 15 Minuten Ruhm gehabt, nicht?

  30. Aloysius sagt:

    Hätten die Bayern schon früher seriöse Dissertationsordnungen gehabt mit eidestattlicher Versicherung wie an richtigen Hochschulen, dann säße Guttenberg heute im Knast und Herr Urbach hätte seine Geheimverhandlungen mit den Bilderbergern geordnet ohne Torteninterrupt führen können.

    Metaebene mit den Bilderbergern: bald finanziert Kissinger Urbach direkt. Man wird doch wohl mit dem politischen Gegner reden dürfen :-)

    „Guttenbergs Erbe
    Bayern macht es Schummeldoktoren schwerer
    Das Heimatbundesland von Karl-Theodor zu Guttenberg will jetzt flächendeckend die Promotionsordnungen ändern: Künftig sollen alle bayerischen Doktoranden an Eides statt erklären, dass sie nicht geschummelt haben. Wer dabei lügt, müsste mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.“
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,812703,00.html

  31. Peter sagt:

    Guttenberg freut sich. Die Aktion war ausschließlich peinlich. Die beteiligten Dumpfbacken konnten weder Torten werfen, noch filmen. Außerdem muss man sich fragen, was der Quatsch soll? Jetzt weiß ich endlich, wofür diese bescheuerten Masken sind. Ich würde mich auch für diesen Mist schämen.

  32. […] Bei einem Treffen mit dem Aktivisten Stephan Urbach wurde der ehemalige CSU-Mann und aktuelle EU-Berater für Internetsicherheit Karl-Theodor zu […]

  33. arne sagt:

    Solche Aktionen lassen sich nicht auf der Metaebene diskutieren. Deshalb habe ich es hier mal auf die Vulgärebene heruntergebrochen:

    http://www.eggsplore.de/eggsplore-blogg/arne/when-will-they-ever-learn-torte-fur-guttenberg.html

    Vielleicht hätte ich auch besser die Fresse gehalten.

  34. Aesos sagt:

    Ist eigentlich ein Unding
    das sie sich tatsächlich sogar noch mit diesem Verbrecher treffen
    und ihm damit ja in den Alltag in die Arbeit kommen lassen
    müsste man diesen Mann nicht eigentlich der Ordnungshalber total schneiden?

    Und damit auch Fr. Kroes zeigen das dieser Mann untragbar ist

    Ich finde dieses Treffen ist ein schlechtes Zeugnis für Sie und Ihre Partei

  35. t sagt:

    Hedonist International gehört abgeschaft.

    Kein Respekt vor dem Adelsherrn. Er selbst hat gesagt er seid unschuldig und dann sowas.

    Wer Ironie findet darf sie gern behalten :-)

  36. […] Torte trifft Guttenberg (Reaktionen). Guttenberg trifft Stephan Urbach. […]

  37. […] Das Hamburger Abendblatt druckt die Erklärung der Hedos. Stephan Urbach von den Piraten fand KT lernfähig. […]

  38. […] a more democratic Europe or a more federal Europe or a reinvented Europe. An internet freedom activist talks to Neelie Kroes’ digital freedom in world advisor zu Guttenberg. And the EU Council innovates the way its meetings are organised – at least […]

  39. […] Die Tortenattacke hatte sich in einem Caf im Stadtteil Friedrichshain zugetragen, wo sich der CSU-Politiker mit dem Blogger Stephan Urbach von der Piratenpartei verabredet hatte. Der Moment, in dem das Tiefkühlfabrikat vom Typ “Schwarzwälder Kirschtorte” Guttenbergs Gesicht ereilt, ist in einem Video auf der Webseite der “Hedonistischen Internationale” verewigt. “Er nahm es recht locker”, schrieb Urbach danach anerkennend in seinem Blog. […]

  40. Vorbildlicher Journalismus!

    Sie haben konsequent jede Frage zu T. Guttenbergs Verbindung zum und politischer Prägung durch das Netzwerk „Atlantik-Brücke“ vermieden. Interessante Einblicke in die Hintergrundpolitik und langfristige transatlantische Entwicklungsplanungen, einschließlich der militärisch-industriellen, wurden so umgangen. Danke dafür!

    gez.
    Ihre money-print-corp.
    /Wall Street

  41. Glamypunk sagt:

    Wer hätte gedacht, dass aus einem völlig sinnlosen Gespräch mit einem Betrüger eine derart herrliche Aktionskunst entstehen kann?

  42. Allein der Begriff „getortet“ zeigt, wie wenig Anstand diese ganzen Dekandenzprotestler bei der Vermittlung ihrer kruden Anliegen haben.

    Und sie machen sich implizit mit diesen Demokratiefeinden gemein, anstatt bei einer möglichen Strafermittlung zu helfen. Sie unangenehmer Mensch.

    Es verwundert, dass ein ehemaliger Bundesminister dieses selbstgerechte Internetproletariat trifft.

  43. Blutsvente sagt:

    Lieber Stephan,
    ich finde es klasse, dass du dich mit KTzG getroffen hast. Reden, auch mit politischen Gegnern, ist immer wichtig. Und vielleicht ist das für deine Ziele nützlich. Versuche, diesen Kontakt zu nutzen!
    Ich hoffe, er hat etwas von dir gelernt.
    Wenn auch die Tortenaktion lustig war, so hat sie doch deine Ziele nicht befördert. War Gutenberg dir gegenüber deswegen misstrauisch? Wirst du daraus lernen und das nächste mal ( so es so eines gibt) Termin und Ort geheimhalten?
    Durch die Tortenaktion hat nur KTzG gewonnen, weil er genau richtig, nämlich locker, reagiert hat. Wenn das das Ziel war…

  44. tauss sagt:

    Reden ist immer wichtig. Reden als Selbstzweck. Gut, dass wir darüber geredet haben 😉

  45. Diana Hobbiesiefken sagt:

    O Mann, ist das peinlich!
    Und zwar für S i e Herr Urbach.

  46. […] Stephan Urbach von den Piraten über sein Treffen mit Guttenberg. […]

  47. […] Stephan Urbach: Guttenberg – das Gespräch Tweet Standard Podcast [ 43:46 ] Jetzt abspielen | Play in Popup | Download Enhanced Podcast [ 43:46 ] Jetzt abspielen | Play in Popup | Download […]

%d Bloggern gefällt das: